In die Führungsrolle "gerutscht"

Wo Führungsentwicklung auf Employer Branding trifft

Führung ist heute mehr als ein neuer Titel auf einer Visitenkarte. Es bedeutet, mehr Komplexität denn je zu bewältigen. Verschiedene Generationen in einem Team, neue Technologien, Innovationsdruck und ein hohes Mass an Selbstreflexion.

Viele Menschen, die eine Führungsrolle übernehmen, sind sich dessen nicht voll bewusst. Die Beförderung im Lebenslauf ist sichtbar, die innere Arbeit und Verantwortung dahinter nicht. Auch das transparent zu machen, gehört zu einer guten Führung.

Im Gastgewerbe "rutschen" viele Führungskräfte in die Führungsposition, weil sie im operativen Geschäft hervorragend sind. Irgendwann steht dann "Manager" auf der Visitenkarte und plötzlich geht es weniger um die operativen Aufgaben und mehr um Menschen.

Hier tut sich eine Lücke auf. Die Karriereseite verspricht eine starke Kultur, aber die alltägliche Erfahrung der Führung hält nicht immer mit.

In "In die Führungsrolle "gerutscht" gehe ich der Frage nach, warum Beförderung noch keine Vorbereitung ist und warum wir so oft führen, wie wir selbst geführt wurden. Solange der Betrieb läuft, fragen nur wenige, wie sich Führung für das Team wirklich anfühlt.

Führung muss nicht perfekt sein, aber sie braucht einen Rahmen. Ehrliches Feedback, kurze und regelmässige Check-ins und einen sicheren Raum, in dem man Fragen zur eigenen Rolle stellen kann.

Dann verschiebt sich auch die Frage: weg von „Warum sind unsere Führungskräfte so schwach?“ hin zu „Wie können wir sie besser unterstützen?“. Wer Employer Branding ernst nimmt, fängt genau dort an.

Viel Spass beim Lesen!


 
 
 
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