Eine strategische Notwendigkeit
Employer Branding neu denken
Letzte Woche haben wir an der SHL Schweizerische Hotelfachschule Luzern erkundet, warum Employer Branding nicht mehr optional ist - es ist ein Eckpfeiler für die Gestaltung der Zukunft des Gastgewerbes. Nachdem ich die Gelegenheit hatte, den strategischen Ansatz am Best-Practice-Beispiel von THE OMNIA vorzustellen, zeigte und erläuterte Christian Eckert, Geschäftsführer von THE OMNIA, wie wir ihn erfolgreich mit Leben gefüllt haben.
Wir hatten das Privileg, tief in ein Thema einzutauchen, das das Herzstück der Zukunft unserer Branche berührt: Employer Branding. Die Podiumsdiskussion, die in der renommierten SHL Schweizerische Hotelfachschule Luzern stattfand, brachte Führungspersönlichkeiten des Gastgewerbes und Studenten für einen Abend voller Einblicke, echter Gespräche und Inspiration zusammen.
Ein herzliches Dankeschön geht an Christa Augsburger, Direktorin SHL, Timo Albiez, stellvertretender Direktor, und Sabine Hall, Management Alumni, für die Möglichkeit, gemeinsam mit Christian Eckert, Managing Director THE OMNIA Mountain Lodge, auf der Bühne zu stehen. Und natürlich ein besonderer Dank an Urs Bircher von der HotellerieSuisse für Ihre wertvollen Einblicke und Ihre Präsenz.
Eine Frage aus dem Publikum fand großen Anklang und hat mich seither nicht mehr losgelassen:
Haben wir wirklich die Zeit dafür?
Das ist eine berechtigte Sorge. Aber das Gespräch hat eine entscheidende Veränderung aufgezeigt: Es geht nicht darum, Zeit zu finden. Es geht darum, den Wert von Employer Branding zu erkennen. Die Attraktivität von Arbeitgebern geht weit über auffällige Karriereseiten hinaus.
Sie ist ein wichtiger strategischer Hebel, um:Die richtigen Talente anziehen
Engagierte, motivierte Teams zu erhalten
Herausragende, unvergessliche Gästeerlebnisse schaffen
Dieses Thema war noch nie so dringlich wie heute. Bis 2040 werden in der Schweiz voraussichtlich 431'000 Arbeitsplätze fehlen (HTR, Februar 2025). Gleichzeitig wird die Landschaft durch Umstrukturierungen und Entlassungen umgestaltet. Die Botschaft ist klar: Wir müssen überdenken, wie wir die Menschen auf die Zukunft vorbereiten.
Zukunftsfähigkeit erfordert eine umfassende Qualifikation:Technische Kompetenzen: Sicherer Umgang mit Werkzeugen, Daten, Systemen und Software
Digitale Kompetenzen: Digitale Kompetenz, Datenmanagement und virtuelle Lernumgebungen
Klassische Kompetenzen: Förderung von Lösungsorientierung, Kreativität, Selbstreflexion und Belastbarkeit
Transformative Kompetenzen: Aufbau von Urteilsvermögen, Innovationsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit und Veränderungsfähigkeit
Employer Branding ist mehr als nur ein Teil der Unternehmensstrategie. Es ist zutiefst menschlich. Es zapft die psychologische Essenz der Führung an und sorgt dafür, dass die Kultur nicht nur strukturiert, sondern wirklich gelebt und empfunden wird.
Es war inspirierend zu sehen, wie ernst die SHL diese Verantwortung bereits nimmt. Diese Schüler, die künftige Generation, bereiten sich nicht nur auf den Wandel vor - sie sind der Wandel.
Mitnehmen:Wenn wir im Gastgewerbe wettbewerbsfähig und nachhaltig bleiben wollen, ist es jetzt an der Zeit, in eine auf den Menschen ausgerichtete, zukunftsfähige Employer-Branding-Strategie zu investieren. Das ist kein "Nice-to-have". Sie ist unerlässlich.
Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle, die teilgenommen und dazu beigetragen haben, dass dieser Abend unvergesslich bleibt.

